Der Workshop vom Berliner Ernährungsrat und thf.vision am 21. August war sehr ermutigend. Etwa 45 Menschen nahmen an dem offenen Treffen teil, viele signalisierten am Schluss, dass sie sich weiter engagieren und einbringen möchten.

Vor acht Jahren war hier noch Kantinenbetrieb – seither stehen die Räume leer. Aber die Uhr geht noch richtig!

Zunächst besichtigten wir noch einmal gemeinsam die Räume im Gebäudetrakt K2. Ingo Gräning von der Wisag schloss uns auch die Türen zum grünen Innenhof auf – ein idealer Ort, um Hochbeete anzulegen.

Der Grünbereich ist ebenerdig von den Essräumen, dem Saal und der Kapelle aus zu betreten.

Hier könnten Kinder und Erwachsene erleben, wie aus Saatkörnern Möhren und Radieschen werden – und aus ihrem Kraut später wieder Erde.

Anders als wir bisher dachten gibt es einen Zugang von außen in den grünen Innenhof. Ein Workshopteilnehmender bestätigte, dass der mit etwas Aufwand barrierefrei gestaltet werden kann.
Im oberen Stockwerk von K2 gibt es etwa 300 Quadratmeter Küchenräume

Anschließend ging es an die Arbeit in die Zollgarage. Wir hatten ja explizit angekündigt, dass wir erste Schritte in Richtung Umsetzung gehen wollen – und tatsächlich waren eine ganze Reihe hochkompetenter Praktiker*innen und Expert*innen gekommen. In Kleingruppen arbeiteten wir weiter am Nutzungskonzept und den dafür nötigen räumlichen Voraussetzungen, sammelten Ideen zur Öffentlichkeitsarbeit und diskutierten, wie wir transparente, effektive und demokratische Entscheidungsstrukturen aufbauen können. Wir wollen uns weiter vernetzen und uns so organisieren, dass bald weitere Interessierte gut andocken können.

Kurzum: Die Zivilgesellschaft sitzt in den Startlöchern. Was fehlt ist eine politische Entscheidung, was aus dem Gesamtgebäude werden soll.


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