Wie man Baudenkmäler klimaneutral umgestaltet, ist ein wichtiges Zukunftsthema. Der Tempelhofer Flughafen war mal das größte Gebäude der Welt – hier Maßstäbe in Sachen klimagerechter Sanierung zu setzen ist eine riesige Chance für Berlin. (Und endlich kann es mal positive Schlagzeilen für einen Berliner Flughafen geben!)

Was es dazu jetzt braucht, ist der politische Entschluss und eine Umsetzung auf bestem Niveau. Dazu gehören diese Schritte:

1)  Das Land Berlin beschließt offiziell das Ziel: „Klimaneutrales Flughafengebäude Tempelhof bis 2030“, so dass verbindlich festgelegt ist: Der bald beginnende Prozess der Sanierung muss sich an diesem Ziel orientieren und daran messen lassen.

2)  Das Land Berlin adressiert offensiv das Thema „Denkmalschutz und Klimaschutz“ und sucht nach innovativen Lösungen, an deren Entwicklung sich interessierte BürgerInnen beteiligen können. Dadurch kann das Flughafengebäude Tempelhof zu einem international bedeutendem Leuchtturmprojekt werden.

3)  Das Land Berlin beschließt, dass sich auch die künftigen Nutzungen am Ziel „Klimaneutralität“ ausrichten müssen.-  Das Land Berlin unterstützt diejenigen Initiativen, die sich in und um das Gebäude herum für eine Kultur der Klimaneutralität und Nachhaltigkeit einsetzen.

Dazu gehören zum Beispiel die Initiativen, die im Gebäudetakt K2 einen Ernährungscampus einrichten wollen, wo theoretisch und praktisch erforscht wird, wie die Ernährungswende in Richtung Klimagerechtigkeit aussieht und was dafür nötig ist; schließlich sind heute 15 – 21 % der Treibhausgase auf die gegenwärtige Form der Ernährung zurückzuführen.


Mehr Informationen:

Unser Flyer zum Download, „Flughafen Tempelhof: klimaneutral bis 2030!

Unser Schreiben an die Berliner Umweltsenatorin, Regine Günther, und den Umweltausschuss im Abgeordnetenhaus (20. Januar 2020)

Energiesparen: eine der großen Herausforderungen für das Gebäude.