Am 3. November 2018 besuchte uns der Künstler und Architekt Van Bo le-Mentzel und entwarf mit uns auf dem Fußboden der Zollgarage viele Ideen für ein stärker gemeinschaftliches Wohnen in Städten, in die immer mehr Menschen nur zeitweise kommen. Nicht nur gibt es immer mehr Geflüchtete, sondern auch junge Menschen drängen in die Metropolen und wollen oft nur eine Zeitlang bleiben. „Stadtplaner, Architekten und Juristen aber haben keine Ideen, wie sie mit diesen Veränderungen umgehen sollen,“ findet van Bo Le-Mentzel. Für ihn ist klar, dass die notwendige Umgestaltung der Innenstädte nicht einfach den Immobilienmaklern überlassen werden darf.

Foto: Martin Kraft CC BY-SA3.0

Am 3. November 2018 besuchte uns der Künstler und Architekt Van Bo le-Mentzel und entwarf mit uns auf dem Fußboden der Zollgarage viele Ideen für ein stärker gemeinschaftliches Wohnen in Städten, in die immer mehr Menschen nur zeitweise kommen. Nicht nur gibt es immer mehr Geflüchtete, sondern auch junge Menschen drängen in die Metropolen und wollen oft nur eine Zeitlang bleiben. „Stadtplaner, Architekten und Juristen aber haben keine Ideen, wie sie mit diesen Veränderungen umgehen sollen,“ findet van Bo Le-Mentzel. Für ihn ist klar, dass die notwendige Umgestaltung der Innenstädte nicht einfach den Immobilienmaklern überlassen werden darf.

Zugleich diskutierten wir, ob und wie Wohnen auf dem Gelände des Tempelhofer Flughafengebäudes möglich wäre – zum Beispiel auf den Parkplätzen. „Autos haben praktisch immer eine green-card und kriegen überall zehn Quadratmeter in bester Lage.“ Deshalb hat van Bo tiny houses auf Rädern entwickelt, die nicht größer sind als ein Paerkplatz. Offiziell bewohnt werden dürfen sie nicht – weil sie keine feste Adresse haben.

Selbstverständlich sind alle seine Baupläne open source: Wer will, kann sie einfach runterladen und den eigenen Wünschen und Bedürfnissen anpassen. Es gibt inzwischen einige Modelle; eines der ersten ist ein 6,4 Quadratmeter großes Apartment, das nur 100 Euro Miete kosten und stapelbar sein soll.


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